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Fanclub Christian Knees beim Finale der Tour de France in Paris

[22. Juli 2013, jgoettlicher] Der Fanclub Christian Knees und der RSC Rheinbach erlebten in Paris das Finale der 100. Tour de France unter Flutlicht. Pünktlich um 06:00 Uhr, begann am frühen Morgen des Finaltages die Tour zur Tour. Mitglieder des Fanclubs Christian Knees und des RSC Rheinbach starteten von Rheinbach aus nach Paris, um das Finale der 100. Tour de France live auf der Champs-Élysées mit zu erleben. Nachdem die Zimmer im Hotel bezogen waren ging es dann gemeinsam zur Champs-Élysées.

Die Fans vor dem Hotel - © Hermann Ploog

Nur wenige Gehminuten vom Hotel aus, befand sich die Metro-Station „Bérlaut“. Von hier aus ging es dann um 15:00 Uhr, Fahrzeit ca. eine halbe Stunde, zur Station „Champs-Élysées Clemenceau“. Nun befanden sich die Fans aus Rheinbach nur knapp 100 m von der Ziellinie entfernt direkt in der Mitte des Geschehens. Zu diesem Zeitpunkt, gut sechs Stunden vor der geplanten Zielankunft, befanden sich bereits mehr als hunderttausend Fans auf der Champs-Élysées.

Die Massen der Fans auf der Champs-Élysées

Auf großen Leinwänden wurde die Fans auf das historische Finale eingestimmt. Als dann um 17:45 Uhr der Startschuß zur letzen Etappe gefallen war, wurde auf diesen Leinwänden live über den Rennverlauf berichtet. Um 18:00 Uhr kam dann die Tour – Karawane auf die Zielgerade und die Spannung stieg weiter an.
Als dann gegen 20:00 Uhr das Fahrerfeld auf den sieben Kilometer langen Rundkurs, der 10 mal durchfahren werden mußte, einbog gab es bei den Fans kein halten mehr.

Christopher Froome mit seinem Team an der Spitze des Feldes

Auf dem Rundkurs kam es dann immer wieder zu Ausreißversuchen. Die Teams der Sprinter kontrollierten jedoch das Geschehen, so dass jeder Ausreißversuch scheiterte. Als dann das Feld in die letzte Rund einbog, war dann auch dem letzten Fan klar, dass es am heutigen Abend zu einem Sprintfinale kommen würde. Sollte es Mark Cavendish erneut gelingen auf der Champs-Élysées zu gewinnen, oder wären es unsere deutschen Sprinter, Marcel Kittel oder André Greipel, die an diesen Abend die besseren Beine hätten? Als dann die Fahrer in rasendem Tempo auf die Zielgerade einbogen, war es Marcel Kittel der die Initiative übernahm und sich unwiderstehlich an die Spitze setzte und überlegen siegte. Im Photofinish ging dann der zweite Platz an André Greipel und Mark Cavendish hatte als Dritter das Nachsehen.

Auch wenn Christian Knees dieses Jahr nicht bei der Tour dabei war, konnten die Fans aus Rheinbach stolz auf die deutschen Starter sein, denn Deutschland war mit sechs Siegen, Marcel Kittel alleine mit vier Siegen, und weiteren Top-Platzierungen die beste Nation bei der 100. Tour de France.

Nach dem Rennen ging es dann mit der Metro zurück zum Hotel. In einem Bistro in der Nähe des Hotels wurde dann der historische Tag beendet. Am nächsten Morgen unternahmen die Rheinbacher Fans, bevor es wieder nach Rheinbach ging, eine Stadtrundfahrt und ließen sich erneut durch den Pariser Flair gefangen nehmen. Die Fans aus Rheinbach erlebten ein historisches und denkwürdiges Finale. Dieses Erlebnis wird den Teilnehmern immer in bester Erinnerung verbleiben. Auf der Rückfahrt wurden dann schon die Pläne für die nächsten Fan – Touren, z.B. zu den Frühjahrsklassikern und zu einer Bergetappe der Tour de France, geschmiedet.


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