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Rennsport in der DNA
Die Förderung des Wettkampfsports war seit jeher eines der obersten Ziele unseres Vereins. Eine der treibenden Kräfte in diese Richtung war Manfred Kolb, der erste Vorsitzende des Vereins.
Durch eine fundierte Jugendarbeit haben wir im Laufe unsereses Bestehens eine Reihe hochkarätiger Talente hervorgebracht, die während ihrer Karrieren zahhlreiche Erfolge einfahren konnten.
Dank unserer Talentförderung gehörten wir zu den fünf besten Vereinen Deutschlands in Sachen Nachwuchsförderung.
Michael Kolb war der erste, der in der Jugendklasse und später in der Männerklasse für Schlagzeilen sorgte. Ebenso Jan-Eric Baars, der den Aufstieg in die damalige A-Klasse innerhalb von zwei Jahren schaffte.


1997 kam dann der der bis dato größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Zu Hause in Rheinbach, wurde David Kopp Deutscher Meister bei den Junioren und ein Jahr später gewann Christian Knees bei den Weltmeisterschaften in Italien die Bronzemedaille im Einzelzeitfahren der Junioren. Beide Fahrer schafften es im Verlauf ihrer Profikarrieren in Spitzenteams und zur Tour de France.
Von 1998 bis 2003 fuhr er für den Nationalkader und wurde Dritter der Junioren-Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren 1999. 2000 fuhr er für zwei Jahre für das Telekom-Nachwuchteam.
Seinen ersten Vertrag bei einem internationalen Team erhielt er 2004 beim Professional Continental Team Wiesenhof. Er wechselte 2006 zum neu gegründeten Team Milram und gewann im Frühjahr 2006 Rund um Köln. Für Milram gewann er die Gesamtwertung der Bayern-Rundfahrt 2008 und wurde 2010 Deutscher Straßenmeister. Er belegte 2009 den 21. Platz in der Gesamtwertung der Tour de France 2009 als zweitbester Deutscher hinter Andreas Klöden.
Zur Saison 2011 wechselte zu Sky ProCycling. Dort absolvierte bis zu seinem Karriereende 2020 eine Vielzahl von Grand Tours zunächst im Team SKY und später dann beim Team INEOS Grenadiers. 2012 verhalf er Bradley Wiggins als wichtigster Helfer zum gelben Trikot und zum Toursieg. Christian gehörte gehörte auch zu den Helfern von Chris Froome bei dessen Siegen bei der Tour de France 2017, der Vuelta 2017 und dem Giro d’Italia 2018. Nach seinem Karriereende wechselte er in den Betreuerstab der INEOS Equipe.
Christian Knees ist bis heute der erfolgreichste Fahrer aus dem Kreis der einstigen RSC Jugend.
FAQs
Ein Jedermannrennen ist ein Wettkampf, an dem man ohne formale Zulassungsvoraussetzungen wie etwa Lizenzen, Ranglistenplätze und/oder Einladungen teilnehmen kann. Jedermannrennen werden oft durch kommerzielle Veranstalter ausgerichtet, die damit auch eine Gewinnerzielungsabsicht verbinden. Eine Teilnahme steht grundsätzlich jedem offen, der die geforderten Teilnehmergebühren zahlt. Zudem werden durch die Veranstalter gelegentlich auch sportmedizinische Nachweise verlangt.
Lizenzrennen sind dagegen, i.d.R. ehrenamtlich von Radsportvereinen ausgerichtete Radrennen, die gemäß German Cycling-Regelwerk ausgetragen werden. Teilnehmende an einem Lizenzrennen müssen eine gültige Rennlizenz besitzen. In Deutschland wird die Rennlizenz durch German Cycling (früher: BDR – Bund Deutscher Radfahrer) ausgestellt. Voraussetzung für die Erteilung einer Lizenz ist die Zugehörigkeit zu einem Radsportverein bzw. einem Verein mit Radsportabteilung, der Mitglied von German Cycling ist. Nur Inhaber einer solchen Rennlizenz dürfen an Lizenzveranstaltungen des Weltradsportverbands UCI, dessen nationalen Mitgliedsverbänden oder kontinentalen Vertretungen teilnehmen.
Grundsätzlich kann jeder eine Radsportlizenz der untersten Kategorie (Amateure) lösen. Voraussetzung für die Beantragung ist die Mitgliedschaft in einem Verein, der wiederum Mitglied bei German Cycling sein muss. Die Beantragung der Lizenz kann dann durch den Sportler oder die Sportlerin direkt online auf einem speziellen Portal von German Cycling vorgenommen werden. Lizenssportler:Innen über 60 müssen sich in jedem Jahr einer Gesundheitsprüfung unterziehen, um sich die sportmedizinische Eignung attestieren zu lassen.
Seit 2019 gibt es im Amateurbereich auf der Straße mit den Rennklassen „Elite Amateure“ und „Amateure“ nur noch zwei Leistungsklassen. Die Zuordnung zu einer der beiden Lizenzklassen erfolgt anhand der rad-net-Rangliste.
Die ersten 650 der Liste werden zu den „Elite Amateuren“ gezählt (entspricht der alten A- und B-Klasse). Dazu kommen die ersten 30 der Mastersrangliste sowie die ersten 50 der vergangenen Juniorenrangliste. Auch Fahrer, die für die Radbundesliga angemeldet sind, werden automatisch den „Elite Amateuren“ zugerechnet, genauso wie die Sportler der German Cycling-Kader Straße/Bahn U19, U23 Männer, Männer Bahn Ausdauer und MTB Männer. Die ehemalige C-Klasse entspricht der Klasse „Amateure“. Für diese Klasse (und von der Altersklasse U11 bis Masters) können pro Jahr auch bis zu fünf Tageslizenzen genutzt werden, ohne in einem Verein Mitglied sein zu müssen.
Profi Fahrer von UCI Vertragsteams werden in die Kategorien Elite WT (World Team), Elite PKT (Pro Continental-Team) und Elite KT (Continental-Team) gegliedert.
Grundsätzlich ja, jedoch haben die jeweiligen Veranstalter das Recht, die Rennen nur für FahrerInnen ohne Lizenz auszuschreiben.
Das Thema Wettkampfsport ist natürlich vielschichtiger als das, was wir hier in aller kürze zusammen gefasst haben. Wenn du detailliertere Informationen zu diesem Thema suchst, so empfehlen wir dir die Lektüre der „Sportordnung BDR/German Cycling“.















